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Friday
Feb282014

What's up mit Wahlfreiheit?

Gehen den grossen Technologiefirmen die Ideen aus? Der Mega-Deal, den Facebook vergangene Woche eingefädelt hat, ist zwar in der Höhe des Betrages einzigartig – 19 Milliarden US-Dollar soll Facebook-Chef Mark Zuckerberg für die Handy-App Whatsapp hingeblättert haben –, doch das Geschäft ist in jüngster Zeit nur eines von vielen. Google, Apple und Facebook sind seit Monaten in einer regelrechten Shopping-Manie.

Sie wildern überall: Branch, ein Dienst, der Online-Chats dokumentiert, Little Eye Labs, ein Werkzeug zur Analyse der Handynutzung, Sportstream, eine Sport-Community – alles Start-ups, die Facebook allein seit Anfang Jahr gekauft hat. Im selben Zeitraum schluckte Google gar fünf Firmen, darunter die intelligente Schweizer Handywecker-App Timely. Apple hat Ende Dezember für das Webanalyse-Unternehmen Topsy 200 Millionen US-Dollar hingeblättert. Seither hinzugekommen sind Broadmaps, eine Online-Karte, der Online-Notizblock Catch und Snappylabs, eine Fotosoftware.

Die Unternehmen bestreiten, die Start-ups nur zu kaufen, weil sie selber nicht mehr innovativ seien. Sie reden von Chancen und gemeinsamen Zielen. Das Ziel mit Whatsapp wird wohl heissen, den Dienst einzustellen und Nutzer in den weniger erfolgreichen Facebook-Chat überzuführen. Für den gemeinen Nutzer ist das einzig spürbare Resultat solcher Mega-Deals: Er verliert im Web und im Internet, die im Kern grenzenlose Kommunikationstechnologien sind, Stück für Stück seine Wahlfreiheit.

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